Über mich

7 Fragen an Christina Hasenleder

Urlaubsimpression

Was bedeutet es für Sie zu malen?

Es ist immer eine Zeit, auf die ich mich freue. Unbeabsichtigt geschieht ein Abtauchen aus der momentanen Situation in die Welt der Farben und Motive. Wenn ich male, weiß ich oft nicht, wie spät es ist, was für einen Wochentag wir haben und was noch so anliegt… Dabei genieße ich die Freiheit und Vielfalt der Techniken und persönlichen Ausdrucksformen. Dankbar bin ich, dass es nach zehnjähriger Selbstständigkeit immer noch so ist. 

Haben Sie eine Lebensmaxime?

Dass ich in einer heilen Familie, tief verwurzelt im katholischen Glauben, aufwachsen durfte, ist mir ein Geschenk bis heute. Mein Leben sehe ich immer mehr als einen Glaubensweg, auf dem es mir viel bedeutet, was Christus davon hält. Nichts im Leben ist davon ausgenommen. Sich danach auszurichten, was ER möchte, wird bis zum Lebensende spannend, interessant und hoffnungsvoll bleiben!

Welche Musik berührt Sie?

Musik ist für mich ein nicht ersetzbares Medium zur Freude und auch zum Gebet. Sie kann etwas auszudrücken, was Worte allein niemals schaffen. Ich könnte vieles nennen, was zur Fülle der Musik gehört und ich nicht missen möchte. Definitiv aber Werke von Marco Frisina, Johannes Hartl und Miroslav Chrobak. Gern tanze ich auch zu Liedern von Tanita Tikaram. Doch neben aller großartiger Musik sind für mich die Zeiten der Stille ebenso wertvoll.

Gibt es für Sie einen Ort des Friedens?

Um im Frieden zu sein, muss neben dem äußeren noch mehr der innere Friede hinzukommen. Dieser ist für mich davon abhängig, ob ich in Übereinstimmung mit dem lebe, was ich für richtig erkannt habe. Natürlich gibt es Orte, an denen ich mich besonders wohl fühle, wie zum Beispiel auf der „Malerinsel“ Møn in Dänemark oder ,am Feldrand‘ , also in der Natur wie früher als kleines Mädchen.

Wann fühlen Sie sich am lebendigsten?

Beim Musizieren, Singen, Tanzen, geselligen Zusammensein mit Menschen und tiefgründigen Gesprächen und natürlich wenn ich einen Pinsel in der Hand habe…

Was finden Sie schwieriger: Anfangen oder Aufhören?

Anfangen fällt mir grundsätzlich leichter, doch es kommt auch auf die Sache an. So ist es schwieriger für mich, Unangenehmes zu beginnen, dafür leichter zu beenden. Beim Malen ist es umgekehrt. Eine besondere Spannung hat die freie Malerei, denn während des Malprozesses darf ich entscheiden, welche der vielen Möglichkeiten zum endgültigen Bild wird. Es stecken immer mehrere darin, eines davon wähle ich aus. 

Wo kann man Sie antreffen?

Kunstcafès, Bildbetrachtungen oder auch Events, an denen ich als Ausstellerin teilnehme, sind gute Gelegenheiten dafür. Schauen Sie gern bei ,,Termine“. Darüber hinaus sind Interessierte herzlich willkommen, außerhalb der genannten Veranstaltungen ein Treffen in meinem Atelier zu Hause zu vereinbaren. Ich freue mich darauf!